Kategorie-Archiv: Lifestyle

Dreadlocks

Dreadlocks, auch Dreads oder Filzlocken genannt, sind Strähnen verfilzter Haare. Es gibt künstlich hergestellte Dreadlocks oder diese die sich selbst entwickeln. Selbst entwickeln können sich Dreadlocks wenn über eine lange Zeit das Haar nicht geschnitten und gekämmt wird, aber meist werden sie künstlich hergestellt. Bei starker Natur-Krause verfilzt das Haar viel schneller als bei glattem Haar, weshalb hier oftmals nachgeholfen wird. Das wiederholte Kämmen gegen die Wuchsrichtung ist hierbei eine sehr beliebte Methode, auch Backcombing-Methode genannt. Dreadlocks und Haarverlängerung in Bayreuth

Eine weitere Methode ist die Reibung, hier gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen werden die Haare zwischen zwei Fingern gerieben bis kleine Knoten entstehen, die sogenannte Strähnchen-Methode. Bei der nächsten Methode werden die Haare an der Kopfhaut gerieben bis ein Filzhaufen ensteht, dies macht man über mehrere Monate, bei dieser Methode, genannt Rubbel-Methode, stellen sich die Dreadlocks recht schnell selbst ein. Dreadlocks gibt es in verschiedenen Formen, Dicken und Längen. Außerdem gibt es auch komplett künstliche Dreads aus Wolle. Manche Träger von Dreadlocks verzieren ihre Strähnen mit Perlen aus Holz, Fimo und anderen Materialien. In Europa werden Dreadlocks meist als modische Frisuren getragen, ebenso in den USA. Religiöse oder spirituelle Hintergründe haben sie in anderen Kulturen wie beispielsweise den Rastafari.

Dreadlocks werden oft Rastalocken oder Rastazöpfe genannt, diese bezeichnen aber andere Frisuren. In der Geschichte des Menschen kamen verfiltze Haare in verschiedenen Kulturkreisen immer wieder vor. Bei den Azteken war eine ähnliche Frisur aus ungepflegtem, langen Haar ein Erkennungszeichen des Priesterstandes. Eine hinduistische Mönchsgruppe in Indien sehen Dreadlocks als direkte Verbindung mit der Göttin der Zerstörung und des Aufbaus, Shiva, an. Im Islam werden Dreadlocks traditionell getragen, allerdings wird es nicht gern gesehen den Prozeß des Filzens modisch zu beeinflussen. Die verfilzten Haare werden oft unter einem Turban getragen oder hochgesteckt.

Den Ursprung haben die Dreads allerdings in der Rastafari-Bewegung. Im Jahr 1936, nach dem Ende des italienisch-äthiopischen Krieges, gelobten die Menschen ihre Haare natürlich wachsen zu lassen und nicht mehr zu schneiden. Die Rastafari trugen, einem Mythos nach, verfilzte Haare, da sie glaubten die Haare würden ihnen Macht und Stärke verleihen. Auch wollten die Rastafari sich bewusst von der britischen Kolonialmacht abgrenzen und gegen die Zerstörung ihrer Kultur protestieren. Auf diese Weise entwickelten sich die Dreadslocks zum Symbol der Rastafari und wurden mit dem Erfolg der Reggae-Musik weltweit bekannt und ebenso beliebt. Innerhalb von Jugendsubkulturen, die meist durch eine Musikrichtung beeinflusst wird, können Dreads einen Ausdruck der Abgrenzung oder kreativer Entfaltung darstellen.

Die bekanntesten Dreadlock-Träger sind Bob Marley und Peter Tosh. Aber auch unter Schauspielern, Musikern und Sportlern sind Dreadlocks vertreten. In Amerika hält eine Frau den Weltrekord, etwa 2,76 Meter lang waren ihre Dreadlocks zum Zeitpunkt des Rekords. Sie hatte ihr Haare zwanzig Jahre wachsen lassen. Zum Waschen ihrer Dreads benötigt sie jeweils eine Flasche Shampoo und Conditioner. Vor allem bei Jugendlichen erfreuen sich Dreadlocks immer noch großer Beliebtheit.

Cornrows

Cornrows, der Name stammt aus dem Englischen und bedeutet „Maisreihen“, bezeichnet eine Flechtfrisur. Diese stammt ursprünglich aus Afrika wird aber mittlerweile weltweit von Frauen und Männern getragen. Besonders häufig findet sich die Frisur bei Rappern oder Sportlern wieder. Ein charakteristisches Merkmal von Cornrows ist, dass die geflochtenen Zöpfe eng am Kopf anliegen. Cornrows und Haarverlängerung in Bayreuth

Was ist beim Tragen der Flechtfrisur zu beachten?

Die Herstellung wird oft als schmerzhaft empfunden, das rührt daher, dass die Kopfhaut einer starken Zugbelastung unterzogen wird, an welche sich der Träger der Flechtfrisur erst nach einigen Tagen gewöhnen wird.

Sehr oft sind damit auch Kopfschmerzen verbunden, welche ebenfalls aufgrund der neuen Zugbelastung entstehen können.

Wie schmerzhaft die Herstellung tatsächlich ist, hängt natürlich vom Schmerzempfinden des Trägers ab.
Sobald Sie sich an die neue Belastung gewöhnt haben, verschwinden die Schmerzen wieder von alleine. Dies dauert in der Regel einige Tage bis zu einer Woche.

Für das Flechten der Cornrows sollte Ihr Haar eine Mindestlänge von zehn Zentimetern vorweisen. Umso länger Ihr Haar ist, umso besser halten die Zöpfe.

Zunächst werden die Haare gescheitelt und in kleine Partien aufgeteilt. Die Zöpfe werden sehr nahe an der Kopfhaut geflochten – die Kopfhaut muss zwischen den Reihen der Zöpfe sichtbar bleiben.

Wie flechte ich Cornrows?

Teilen sie die Deckhaare der abgeteilten Sektion in drei Strähnen und starten Sie mit dem Flechten: Zuerst legen Sie die rechte Strähne über die mittlere Strähne, anschließend die linke Strähne wiederum über die mittlere Strähne.

Dann wird auf der linken Seite des Deckhaares eine weitere dünne Strähne abgeteilt und zur linken Strähne aufgenommen und über die mittlere Strähne gelegt, danach wird eine rechte Strähne aufgenommen und die rechte Strähne mit der mittleren Strähne verflochten. Diese Technik wird bis zur Spitze und somit auch dem Ende des Cornrows verfolgt.

Es gibt verschiedene Arten, in denen Cornrows geflochten werden können:
Bei den Knotless Rows wird künstliches Haar mit eingeflochten, dadurch ist der Knoten am Ansatz nicht mehr zu sehen, im Gegensatz zu den Knotty Rows, wo der Knoten am Ansatz sichtbar bleibt. Werden besonders aufwendige Muster geflochten spricht man von Amazing Rows oder Designer Rows. Bei den Straight Rows hingegen werden die Cornrows gerade geflochten.

Wie viele Reihen durch das Flechten der Cornrows entstehen, hängt davon ab wie dick oder dünn die Cornrows geflochten werden.

Haltbarkeit von Cornrows

Wie lange die Cornrows halten, hängt davon ab wie genau am Ansatz geflochten wird. Außerdem hängt es unweigerlich damit zusammen wie viel Übung darin besteht.

Die Haltbarkeit kann durch das Einflechten von künstlichen Haarteilen jedenfalls verlängert werden und variiert in der Regel zwischen einigen Tagen bis zu mehreren Wochen.

Pflege der Cornrows

Vor allem beim Waschen der Haare ist strikt einzuhalten, dass Sie sich nicht wild durch die Haare fahren, sondern das Shampoo sanft auf den Cornrows verteilen. Des Weiteren können Sie beim Schlafen durch die Verwendung eines Tuches ebenfalls unnötige Reibung vermeiden.

Sollten Sie eine sehr helle Kopfhaut haben wird außerdem die Verwendung von Sonnencreme empfohlen.

Gothic Models und Modelabels


Gothic bei EMP

Gothicmodels

In der Welt der Mode existieren viele Varianten und Stilrichtungen, die teilweise nur kleine Gruppen von Menschen ansprechen und eher zum Nischenmarkt gehören. Nicht ausgeschlossen ist, dass so ein Randbereich der Mode durchaus innerhalb einer kurzen Zeitspanne zum Trend werden kann. Es gibt verschiedene Marktnischen, deren Zielgruppe relativ eng gefasst ist und feste Vorstellungen von den gewünschten Produkten und Kleidungsstücken hat. Einen solchen Nischenmarkt stellt der Bereich des Gothic mit seinen schwarz gewandeten Anhängern dar. Genau wie bei der breit akzeptierten Mode sind in der Gothic-Szene Strukturen entstanden, die an die normale Modeindustrie anknöpfen. So existieren beispielsweise unzählige Online-Shops für Gothic-Bekleidung oder gar Ladengeschäfte in den größeren Städten, die die Bedürfnisse der Goths befriedigen. Natürlich verdienen auch Designer durchaus Geld mit dem Entwerfen von szenetypischer Kleidung, daneben gibt es viele spezialisierte Versandhäuser am Markt, die die extraordinären oder alltagstauglichen Kreationen der Designer vermarkten.

Die modische Welt des Gothic wäre aber nicht so facettenreich ohne die allgegenwärtigen Gothicmodels. Für jedes Kleidungsstück eines Anbieters gibt es üblicherweise Produktfotos. Im Idealfall und bei den hochwertigeren Shops und Versandhändlern als Standard, werden die Kleidungsstücke am lebenden Subjekt präsentiert. Hierzu werden Gothicmodels benötigt, um bei den Kunden einen möglichst authentischen Eindruck zu hinterlassen. Im Gegensatz zu den herkömmlichen und in der Werbung massenweise vorhandenen üblichen Models, bewahren sich Gothicmodels ganz ihren eigenen Stil. Dies ist in diesem Bereich der Modeindustrie durchaus gewünscht, denn nur mit einem akzeptablen Model ist der normale Goth zum Kauf einer bestimmten Kleidung zu bewegen. Aus diesem Grunde hat sich mit der steigenden Menge der angebotenen Mode für Anhänger der Gothic-Szene auch eine ganze Community der Gothicmodels gebildet. Prinzipiell kann jeder ambitionierte, schwarz gekleidete Mensch zum Gothicmodel werden. Ein extravagantes Äußeres ist nicht unbedingt Bedingung, vielmehr kommt es auf die Authentizität der möglichen Kandidaten an. Eine objektive oder subjektiv gefühlte Nähe zur Szene ist jedoch von großem Vorteil.

Wie auch für andere Stilrichtungen und Geschmäcker, gibt es besondere Agenturen, die sich auf Gothicmodels spezialisiert haben. Diese Agenturen verfügen üblicherweise über eine breite Auswahl an Models, die besonders für die Präsentation von Mode oder Accessoires der schwarzen Szene geeignet sind. Größtenteils sind diese Models selbst aktiver Teil der Gothic-Bewegung und verfügen über eine entsprechende Vorbildung und Kenntnis der Szene. So können Mode- oder Werbefotos entstehen, ohne sehr künstlich zu wirken. Weiterhin existieren unter den Gothicmodels viele abstrakte Individuen, die durch ihr auffälliges Aussehen viel Aufmerksamkeit als Model auf sich ziehen. Dies wird im Allgemeinen vornehmlich durch grelles Make-Up und unkonventionelles Styling der auch bei Männern üblicherweise üppigen Haarpracht erreicht, teilweise auch in Kombination mit mehr oder weniger großflächigen Tattoos und einer individuellen Ansammlung von Piercings oder anderen Formen der Verzierung des menschlichen Körpers erreicht. Gothicmodels sind im Regelfall sehr kreativ, was ihre Kleidung und Accessoires betrifft. Dies kann auch für den Fotografen von großem Vorteil sein, denn bei entsprechend kreativer und inspirativer Umgebung sind gute Gothicmodels dazu in der Lage, die Ergebnisse des Shootings durch Improvisation oder speziellem Posing erheblich zu verbessern.

Im Allgemeinen werden Gothicmodels vor allem für die Präsentation für Kleidung gebucht, es existieren aber noch andere Bereiche und Projekte, an denen sich solch ein Model beteiligen kann. Neben der Kleidung und Accessoires wie Schmuck und Piercings werden Gothicmodels auch oft in Zeitschriften abgebildet. International werden mehrere, teilweise hochkarätige Szenezeitschriften vermarktet. Diese benötigen für die Illustration der Artikel auch entsprechendes Bildmaterial. Entweder werden nun Stock-Fotos mit Gothicmodels gekauft oder aber eigene Shootings mit den Models in passender Umgebung und Styling veranstaltet. Des Weiteren werden für szeneinterne Musikvideos oder Artworks der CDs auch gerne Gothicmodels verwendet, da so eine bessere Rezeption der Werke erreicht wird. Verschiedene Messen können ebenfalls einen Arbeitsbereich von Gothicmodels darstellen, haben aber meist nur am Rande Bedeutung, da im Regelfall anspruchsvollere Aufträge angestrebt werden. Innerhalb der Szene kann rasch eine gewisse Bekanntheit erlangt werden, außerhalb dieser speziellen Modewelt ist es allerdings schwierig, Verwendung für Gothicmodels zu finden.

Gothic Modelabels

Wie fast alle anderen Musikrichtungen beschränkt sich auch der Gothic Rock nicht nur auf die Musik an sich, sondern wird durch ein umfassendes Spektrum erweitert. Ein nicht nur bei den Gothics oft diskutiertes und sehr beliebtes Thema ist in dieser Hinsicht die Mode, die ebenfalls in sehr viele Richtungen, Motive und Anbieter unterteilt werden kann.

Spiral
Spiral Gothic ist eine der vielen Marken, die spezifische Angebote auf den Markt stellen. Die zur Verfügung gestellten Kleidungsstücke sind dabei relativ normal und können von fast allen Altersklassen getragen werden. Denn Spiral Gothic bietet nicht nur normale T-Shirts, Hoodies, Jacken, Kapuzenjacken oder Shorts für Mann und Frau an, sondern auch Babystrampler.

Diese Kleidungsstücke bieten verschiedene Motive, die unterschiedliche Stimmungen ausdrücken können. Meistens handelt es sich bei diesen Motiven um Tiere, Totenköpfe oder fantasievolle Geschöpfe wie Drachen, die auf einem schwarzen Hintergrund präsentiert werden, um leichter ins Auge zu fallen.

Queen of Darkness
Bei Queen of Darkness handelt es sich um eine sehr populäre Richtung in der Mode des Gothic, was nicht nur, aber vor allem auf die vielen außergewöhnlichen, auffallenden und düsteren Gestaltungen und Motive zurückzuführen ist. Aber auch die Accessoires sind hier sehr beliebt. Queen of Darkness wird nur für Frauen und Männer angeboten. Dabei werden die Kleidungsstücke stets sehr aufwändig und auffällig gestaltet. Bekommt man bei Spiral noch relativ normale Kleidungsstücke angeboten, die man auch problemlos in seiner Freizeit tragen kann, werden bei Queen of Darkness alle möglichen Vorlieben der Gothics berücksichtigt. Schwarze Kleider, enge Jacken, kurze Hosen mit Ketten und Nieten und sogar Unterwäsche sind dabei nur einige der vertretenen Vorstellungen.

Alchemy England
Dieser komplexe Modestil ist, was Kleidungsstücke angeht, am ehesten noch mit Spiral vergleichbar, ist aber vor allem durch seine vielen und auffälligen Accessoires und seinen Schmuck bekannt. Hier werden neben den normalen Accessoires auch viele spezielle Utensilien und sogar komplette Einrichtungsgegenstände geboten. Neben normalen Armbändern, Ketten und Nieten gibt es hier Kelche, Kartenspiele, Uhren, besondere Anhänger, schmuckvolle Verzierungen, Haarschmuck, Tagebücher, Feuerzeuge und sogar Totenköpfe und Särge zu erwerben.

Alcatraz
Der Modestil Alcatraz orientiert sich, wie man bereits gut am Namen erkennen kann, stark an dem gleichnamigen Gefängnis. Wie bei Queen of Darkness werden auch hier wieder spezielle Kleidungsstücke angeboten, die allerdings sehr eng und kurz geschnitten sind. Außerdem gibt es hier auch Kleidungsstücke zu erwerben, die sich an Uniformen von Gefängnisinsassen und Aufsehern orientieren und teilweise durch Schnallen geprägt werden.

Burleska
Dieser Modestil ist Alchemy England sehr ähnlich, achtet aber auf eine breitere Auswahl an Farben und Gestaltung. Diese Gestaltung lehnt sich dabei oft an das Showbusiness an und bietet zur normalen Bekleidung passende Hüte und Utensilien. Dieser Modestil wird oft für passende Karnevalskostüme ausgewählt, da er dem Stil einer Verkleidung sehr stark entspricht.

Vixxsin
Vixxsin ist eine Art Zusammenfassung der bisher vorgestellten Modestile. Auf der einen Seite gibt es normale Hemden, Jacken, T-Shirts und Pullover, die des Öfteren in zwei unterschiedlichen Farben gehalten sind, die einen starken Kontrast (hell – dunkel oder warm – kalt) zueinander entwickeln. Die Motive, die auf diesen Kleidungsstücken zu finden sind, entsprechen oft der Lebenseinstellung, der Interessen und den Klischees der Gothics. So handeln sie meist von Tod, Schmerz. oder unglücklicher Liebe.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch hier wieder sehr außergewöhnliche Kleidungsstücke, die nicht selten in eine Art Verkleidung und Kostüm verfallen. Dazu gibt es natürlich auch passende Accessoires, die ebenfalls durch ihren starken farblichen Kontrast gekennzeichnet sind.

Inamagura
Dieser Modestil beschränkt sich ausschließlich auf Schuhe, die sich vor allem durch ihre auffällige Färbung und ihr außergewöhnliches Design auszeichnen. Die meisten Paare sind komplett in schwarz oder rot gehalten, allerdings kommt es des Öfteren auch vor, dass sich diese beiden Farben vermischen oder ineinander übergehen. Ähnlich wie bei Vixxsin wird auch bei Inamagura auf einen Kontrast zwischen den Farben (schwarz und weiß oder schwarz und hellrot) geachtet.

13 Cats
Der Name bezieht sich auf eine gleichnamige Band, die man dem Stil Rockabilly zuordnen kann. Wie man am Namen erkennen kann, beschränkt sich dieser Modestil auf Katzen. T-Shirts werden mit verschiedenen Motiven einer echten oder gezeichneten Katze ausgestattet, Jacken und Mäntel durch Pelz und Fell ergänzt, sodass man sich stark zu einer Katze verbunden fühlt. Diese Sachen sind meist in einem schlichten Schwarz gehalten.

Poizen Industries
Bei Poizen Industries handelt es sich einmal mehr um einen sehr großen und komplexen Modestil, der ebenfalls als Zusammenfassung vieler anderer Richtungen der Mode des Gothic angesehen werden kann. Allerdings wird bei Poizen Industries im Gegensatz zu vielen anderen Richtungen und Anbietern vor allem auf eine Vielfalt an Farben geachtet. Die meisten Kleidungsstücke sind auch hier schwarz und rot, allerdings gibt es auch viele bunte, pinke, blaue oder weiße Bekleidungen zu erwerben. Die Palette an Angeboten ist dabei auch hier wieder sehr hoch, so gibt es beispielsweise schlichte Mäntel, Jacken, Netzhemden, Anzüge, Trenchcoats, Hoodies, Unterwäsche, enge Hosen, enge Kleider und einige Mützen und ein paar Accessoires, die hier allerdings deutlich weniger Beachtung finden als bei anderen Richtungen.

Tripp
Bei Tripp handelt es sich um einen sehr auffälligen Modestil, was daran liegt, dass hier viele Kleidungsstücke angeboten werden, die den gesamten Körper bedecken. So gibt es hier viele Jacken und Mäntel, die entweder so lang sind, dass sie bis unter die Knie reichen, oder die eine direkte Verbindung zur Hose haben. Bei den Hosen liegt bei Tripp übrigens auch das Hauptaugenmerk. Meistens sind sie schwarz und mit einigen Nieten oder Ketten ausgestattet. Außerdem kommt es des Öfteren vor, dass sie mit zunehmender Länge breiter werden, also das Gegenteil einer normalen Hose sind. Das sorgt für einen enormen Erkennungswert.

KuroNeko
KuroNeko ist, wie man bereits am Namen erkennen kann, die Bezeichnung für eine japanische Moderichtung, die sich folglich stark an dem sogenannten Anime-Stil orientiert und diesen teilweise sehr klischee- und karikaturhaft nachbildet. Das liegt daran, dass KuroNeko der Name eines japanischen Horrorfilms ist, der eigentlich mit realen Darstellern gedreht, aber nachträglich in die Gestaltung und den Sinn der Animeserien übertragen wurde. KuroNeko heißt übersetzt “schwarze Katze”. Im Modestil überträgt sich diese Bezeichnung dadurch, dass die Kleidung, die der einer Zofe gleicht, der Kleidung einer Frau entspricht.

Gothicmöbel und Gothiceinrichtung


Gothic bei EMP

Die Gothic-Szene trägt Elemente einer stillvoll orientierten Subkultur. Die Anhänger der Szene gelten als elitär, unnahbar, wirklichkeitsfremd, aber auch als frielich. Die modische Vielfalt einer retrospektiven Kultur wie der Gothic-Scene ist enorm. Die durchschnittliche Bevölkerung genießt von Seite der Gothic-Kulrur oft wenig Anerkennung. Viele Mitglieder der Gothic-Scene bezeichnen die Norm oft als konservativ, intolerant, konsumorientiert, und darüber von der „sozialen Bewährtheit“ beeinflusst. Aufgrund der Tatsache, dass die Gothic-Scene die herrschende Meinung der Weltauffassung nicht teilt, resultiert aus deren Ablehnung eine Distanzierung zur Gesellschaft. Die Distanzierung zur Gesellschaft prägt einen demonstrativen Character. Bisher kam es unter den Angehörigen dieser Subkultur zu keiner einheitlichen Lebenseinstellung, die in der Gemeinschaft gleichermaßen geteilt wird. Die „Goths“ haben demnach keine einheitliche Wertauffassung. Genau das unterscheidet die Scene von gewöhnlichen Subkulturen, die oft eine Lebenseinstellung in der Gemeinschaft teilen.

In Folge des ausgeprägten Idealismus der Subszene entsteht eine Vielfalt an Gedankengut. Die „Goths“ lehnen es grundsätzlich ab die Meinungen anderer zu übernehmen und bilden sich im Laufe ihres Daseins eine persönliche Lebenseinstellung.

Die Friedfertigkeit der Szene wird nicht selten als auffälliges Merkmal wahrgenommen. Die friedliche Grundeinstellung resultiert überwiegend auf eine passive, selbstbezogene und teils resignative Einstellung. Politische Ziele werden von der Gothic-Kultur jedoch nicht angestrebt. Im Endeffekt verfolgt die Szene weder Ziele noch einer kollektiven Ideologie.

Äußere Erscheinung
Ein primäres Erkennungszeichen der Gothic-Szene stellt das Styling dar. Viele Angehörige der Szene setzen ihr Styling teilweise auch als ein Mittel zum Zwecke der Abgrenzung ein. Die Farbe „Schwarz“ erfährt die den Goths ganz besondere Wertschätzung, da sie dem Ausdruck der innerlichen Gedanken- und Gefühlswelt dient. Die Farbe steht im Wesentlichen für Nachdenklichkeit und Ernsthaftigkeit und darüber hinaus fungiert die Farbe Schwarz auch als Ausdruck der Hoffnungslosigkeit und Leere, Tod und Trauer, als auch Melancholie. Hierbei handelt es sich um Ausdrucksformen , die mit der Lebenseinstellung der Goths durchaus vereinbar sind. Als Akzentuierung verwendet die Szene oft Violett, Blau oder Bordeaux-Rot. Die Anhänger der Szene lehnen sich in Teilen da die Punkszene und verwenden wie in der Punkszene typische Kleidungsstücke, wie Netzhemden oder Strumpfhosen. Die Kleidungsstücke sind dabei oft nicht mehr in einem heilen Zustand, was aber bewusst von den Goths beabsichtigt ist. Die typischen Punkfrisuren sind in der Gothic-Szene ebenfalls Erkennungszeichen.

Musik in der Szene
In den meisten Fällen sind die Musikkollektionen der Gothic-Kultur sehr beschränkt. Oftmals werden mit Hilfe von Magnetbandkassetten Ausschnitte aus dem Radio aufgenommen , die dann in zunehmend schlechter Qualität wiedergegeben werden. Die Sendung Paroctikum war für die Szene durchaus prägend. Die Sendung wurde in den Achtzigern vom Radiosender DT64 ausgestrahlt. Alleine durch den Sender erlangten viele Bands im östlichen Teil Deutschlands kurzerhand zunehmend an Bekanntheit. Es lässt sich zudem durchaus behaupten, dass der Musikgeschmack der Szene im Wesentlichen nicht der Norm entspricht und die Goths ihre Musik ebenfalls als Abgrenzungsmedium und Protestmittel benutzen.

Wohnraumnutzung
Anders als eventuell erwartet, spielt die der Wohnraum als persönlicher Rückzugsort eine bedeutende Rolle. Die eigene Wohnung, die einen autonomen Bereich persönlicher Lebensgestaltung ermöglicht, wird im Wesentlichen so gestaltet, dass die Anhänger der Szene sich wohl fühlen und frische Kraft für eine weitere mögliche Protestaktion sammeln können. Zur Zeiten der 1980er war es nicht ungewöhnlich wenn die Zimmerdecken mit gefärbten Tüchern oder Stoffen geschmückt wurden. Rosenkränze, Plastikrosen, Kreuze oder auch Grabschärpen galten damals als Dekoration. Wie zu erwarten war, wurden die Möbel dezent schwarz gehalten und die Zimmer wurden mit Gegenständen, wie man sie sonst nur auf dem Friedhof kennt, dekoriert. Dazu gehören Totenschädel, Grableuchten oder Kerzenleuchter. Als es dann in 90er Jahre ging, gab es einen Umschwung, da die klischeehaften Elemente der Wohnraumgestaltung ihren Reiz in der Szene verloren und sich die Szene im mehr aus dem Status als Jugendkultur herauslöste. Die Wohnraumgestaltung lies nun mehr Farben zu und die Zimmer ähnelten oft Stil des Viktorianischen Zeitalters oder wurden einfach dezent im Jugendzimmerstil gehalten. Die „Bactave-Kultur“ hat jedoch Gestaltungsformen der Achtziger aufrecht erhalten und spielen auf ironische Weise auf die alte Einrichtungskultur mit Spinnennetzen oder zerrissenen Textilien an.

Freizeitgestaltung / Lifestyle
Eine breit angelegte internationale Studie über die typischen Verhaltensweisen in der Gothic-Kultur kam zu den Entschluss, dass sich rund 95 Prozent der Szeneangehörigen mit Musik beschäftigen. Das spricht wiederum für eine äußerst durch Musik geprägte Subkultur. Darüber hinaus verbringen fast 80% der Studienteilnehmer ihre freie Zeit mit am PC, mit Lesen oder besuchen Freunde. Erstaunlich ist, dass rund 60% der Befragten gerne feiern oder ins Kino gehen. Lyrik und Poesie wird von 48% als angenehme Freizeitgestaltung empfunden. Insbesondere die weiblichen Goths zeigen ein hohes Interesse an Fotographie oder an der Kunst. Es wird sich zumeist bildnerischen Gestalten gewidmet. Im Vergleich zur deutschen Studie wies die international angelegte Studie mehr Einzelgänger auf.

Gothic Wohn-und Lebensstil

Die Gothicszene oder auch schwarze Szene wird oft als Subkultur bezeichnet. Sie steht für Individualität, Emotionen und die Abgrenzung von der breiten Masse. Durch ihre düstere und ungewöhnliche Erscheinung (dunkle Kleidung, makaber geschminkte Gesichter, Verwendung mystischer Symbole) werden Gothics sehr oft mit der zwielichtigen Gruppe der Satanisten verwechselt. Die allermeisten Gothics distanzieren sich jedoch deutlich vom Satanismus und drücken ein völlig anderes Lebensgefühl aus. Die meisten Gothics entscheiden sich im jungen Alter der Gothicszene beizutreten. Sie entwickeln eine Vorliebe für altertümliche Musik, Bücher und den typischen morbiden Kleidungsstil. Eine Gothics sind sehr christlich eingestellt andere wiederum bezeichnen sich als Heiden, das heißt sie fühlen sich keiner Religion zugehörig. Viele glauben auch an alte Götter. Den Bezug zur Epoche der Romantik findet man, wenn man sich die Geschichte der Subkultur ansieht. So trug diese in ihrer Anfangszeit den Namen „new Romantic“. Ein weiter Ausdruck aus dem gotischen Alltag macht es noch deutlicher, der Begriff „Schwarzromantik“, der so ziemlich alles, was mit der Kunstkultur der Gothicwelt zu tun hat, umfasst. Gothics haben auch einen Hang zu archaischer Architektur. Alte Schlösser, Kirchen und Friedhöfe sind Orte die sie besonders faszinieren und anziehen. Meist versuchen sie populäre und gut besuchte Plätze zu meiden und in Gesprächen zeigen sie sich freundlich aber distanziert und reserviert.

Gothics tragen hauptsächlich Schwarz, dies steht für eine kontinuierliche Melancholie , die aus verschiedenen Gründen resuliert sein könnte. Aus Enttäuschungen, Depressionen, oder Konfrontationen mit dem Tod. Es gibt aber auch Gothics, die sich so kleiden um ein Zeichen gegen die Gesellschaft und den Modekult der Masse zu setzen. Einerseits leben und trachten die Gothics nach einer längst vergangenen Existenzform. Dies drücken Sie durch ihren Lebens- und Kleidungsstil aus. Dazu kommt, dass viele Gothics sich einfach gern selbst in Szene setzen und gern durch ihr Aussehen herausstechen. Sie wissen, dass ihr Aussehen und Auftreten für Aufsehen sorgen, und nutzen diesen Effekt aus. Andererseits legen sie viel Wert auf Ästethik und Individualität, was äußerst modern und massenkompatibel ist. Obwohl es seit einigen Jahren immer mehr von ihnen gibt, fallen Gothics in der Öffentlichkeit kaum noch auf.

Gothics sind ständig auf der Suche nach der eigenen Existenz. Meist zurückgezogen in den eigenen vier Wänden, verfassen Sie tiefsinnige und nachdenkliche Gedichte, hören melancholische Musik oder drücken ihre Gefühle und Gedanken in selbsgemalten Bilder aus. Auch das Treffen und Diskutieren mit gleichgesinnten Freunden kommt bei Gothics nicht zu kurz. Einmal im Jahr findet in Leipzig, das berühmte “Wave Gotik Treffen” statt. Es ist mittlerweile das weltweit größte Festival der Szene geworden und lockt jedes mal tausende Anhänger der schwarzen Szene nach Leipzig. Shows von Feuer- und Licht, Führungen über Leipzigs schönste Friedhöfe, gruselige Lesungen, düstere Filme und freizügige Fetisch-Partys, Kirchenkonzerte, Mittelaltermärkte und “Szenemessen” – das Programm könnte nicht breiter und vielfältiger sein.

Gothics bevorzugen nicht zwangsläufig einen “schwarzen” Wohnstil. Man kann jedoch sagen, das die meisten Gothics, Elemente der Szene in Gestaltung und Dekoration der Wohnung einfließen lassen. Beliebte Möbelteile erinnern oft an Möbel aus der Renaissance und dem Barock. zum Beispiel: Thronstühle, prunkvolle Spiegel oder Betten mit eingearbeiteten Ornamenten. Meist sind die Möbel in schwarz gehalten, können aber auch in anderen Farben sein, je nach Geschmack. Oft steht in Wohnungen von Anhängern dieser Szene auch ein Sarg, welcher als Bett genutzt werden kann. Dies zeigt die Nähe der Gothics zur Thematik des Todes. Deren intensive Beschäftigung mit dem Sinn des Lebens führt unweigerlich zur Frage nach dem Ursprung und dem Ende allen Seins. Auch die Wände sind oft schwarz gestrichen um das Gefühl der Trauer und Abgeschiedenheit tagtäglich zu erfahren und zu fühlen. Bei der Dekoration werden meist Gegenstände aus Fantasie und Mystik genutzt, zum Beispiel: Drachen, Totenköpfe, Pentagramme, schwarze Engel usw. Die meisten Gothics orientieren sich bei der Wohnungseinrichtung nach einem Retro-und Vintagestyle.

Sehr beliebt sind Gegenstände mit auffälligen Ornamenten und Verzierungen. Auch Kerzenhalter sind meist in Gothichaushalten zu finden. Diese drücken ebenfalls den Hang zum Mittelater und alten Traditionen aus. Meist zieren Bilder von düsteren Gestalten oder auch vampirgleichen Frauen die Wände, wie zum Beispiel Bilder von der berühmten spanischen Künstlerin Voctoria Frances. Auch in der Gothic-Szene bekannt ist der spanische Künstler Luis Royo, der Vertreter der “Heroic Fantasy art” ist. Zu seinen Hauptthemen gehören Frauen und eine düstere Endzeit. Gothics haben auch ihren eigenen Musikstil.Besonders dieser ist ein wesentlicher Faktor der Individualität und zugleich Abgrenzung nach außen und Gemeinsamkeit nach innen. Dunkle und schaurige Gitarren- oder Keyboardklänge, meist auch Dark-Metal und Mittelaltermusik, sorgen für Klangerlebnisse, die zu der gefühlten Lebenslage oder Emotionalität passen. Mittlerweile gibt es auch Onlineshops, die ausschließlich Möbel, Musik, Bücher, Kleidung und Dekoration im Gothicstil verkaufen und damit den Gothics die Möglichkeit geben ihren individuellen Wohn-und Lebenswünschen nachgehen zu können.

Gothic in den Medien


Gothic bei EMP

Die Gothic-Szene ist die meiste Zeit unauffällig, kann aber allein durch ihre Kleidung auch intensiv auffallen. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie auch in den Medien nicht unentdeckt geblieben ist. Sie erstatten allerdings nicht nur sachliche Berichte, wenn die Szene beispielsweise durch Festivals oder alljährliche Versammlungen auf sich aufmerksam macht – sie haben auch in der Vergangenheit das Bild der Gothic-Szene entscheidend geprägt. Dabei hat sie jedoch nicht immer sachliche, korrekte Arbeit geleistet.

Die Teenager-Gothics
Gothic wird man meist nicht über Nacht. Die Einstellung haben viele heutige Gothics schon als Teenager kennen gelernt, und immer mehr Teenager schließen sich schon früh der Szene an. Sie verkörpern natürlich noch eine andere Einstellung, denn sie sind keine Erwachsenen und suchen in der Szene vieles, was Erwachsene sich nicht mehr von ihr erhoffen. Das reicht von der Ersatzfamilie bis hin zur Abkehr von der Gesellschaft, mit der sie groß geworden sind und mit deren werten sie sich nun nicht mehr orientieren können. Klischeehafte Teenager-Gothics haben häufig psychische Probleme, ritzen schlimmstenfalls, treiben sich auf Friedhöfen herum und ziehen sich schwarz an. All das kann zutreffen, doch die meisten Teenager-Gothics befinden sich lediglich auf der Suche nach einer Identität und sind Persönlichkeiten, die gerne viel nachdenken und beginnen, sich von der breiten Masse abzuheben. Solange sie nicht tatsächlich psychische Probleme entwickeln oder sich gar selbst verletzen, ist die Zuwendung zur Gothic-Szene überhaupt keine Schwierigkeit – solange sie sich in der Schule etwas gemäßigter anziehen, als sie es etwa auf einer Gothic-Party tun würden. Denn andernfalls könnte es zu Akzeptanzproblemen bei den Mitschülern kommen.

Gothics und der Satanismus
Die dunkle Aura der Gothics und die häufig getragenen Symbole, die gerne einmal verwechselt werden, haben vor allem in der Vergangenheit dazu geführt, dass Gothics ständig mit dem Satanismus in Verbindung gebracht wurden. Wirft man allerdings einen Blick in die Geschichte, wird man feststellen, dass die wenigsten Fälle von satanistischen Gewaltverbrechen von Gothics ausgeführt wurden. Es mag sein, dass sich der Gothic auch für den Satanismus interessiert – doch das tut er höchstens, weil er seinen Horizont erweitern will und intellektuell genug ist, um das Gute aus einem Glaubenssystem herauszufiltern, das er deshalb noch lange nicht vollständig annimmt. Viele Gothics sind Atheisten oder Deisten, oder sie gehören einem friedlichen, heidnischen Glauben an; tatsächliche Satanisten sind auch in der schwarzen Szene die absolute Minderheit. Und diejenigen, die es sind, würden niemals einem anderen Lebewesen schaden.

Melancholische Künstler
Gothics werden gern als traurige Gestalten gesehen, die sich in Schwarz hüllen, den ganzen Tag nur traurige Gedichte schreiben oder depressive Bilder zeichnen. Die Kunst ist in der Szene durchaus nicht unwichtig, doch sie dient nicht dem Zweck, der Welt mitzuteilen, wenn es einem Anhänger einmal schlecht geht. Vielmehr sieht er sie als sein eigenes Ventil an, das er nutzen kann, um im Privaten mit seinen Gefühlen fertig zu werden. Aus einer traurigen Grundstimmung heraus sind bereits Kunstwerke entstanden, die heute alles andere als belächelt werden: Man denke beispielsweise an die Gedichte des Römers Ovid oder an Die Leiden des jungen Werther – diese Werke wären ohne Trauer niemals entstanden. Gothics kennen in ihrer Kunst zudem weitaus mehr Themen als nur die Trauer; sie setzen sich gerne auch mit der Liebe oder anderen einschneidenden Lebenserfahrungen auseinander. Und damit wollen sie noch nicht einmal Aufmerksamkeit erregen, sie gehen oft sehr bescheiden mit gelungenen Kunstwerken aller Art um. Kunst bedeutet vorrangig die eigene Verarbeitung.

Psychische Probleme sind allgegenwärtig
Der Gothic wird gerne mit psychischen Problemen in Verbindung gebracht. Das Klischee mag mit Teenagern zusammenhängen, die einige Probleme im Leben und im Erwachsenwerden haben und sich zur gleichen Zeit zur Gothic-Szene bekennen. Viele Personen mit schlimmen Erfahrungen im Leben wenden sich ebenfalls an die schwarze Szene, um dort Trost zu finden und ihre Erlebnisse zu verarbeiten. Allerdings hat nicht jeder Gothic automatisch auch einen psychologisch relevanten Hintergrund. Manche stoßen zur Gothic-Szene, da sie einfach gerne nachdenken und entdecken, dass sie sich lieber schwarz kleiden, anstatt wie jeder andere auszusehen. Außerdem haben auch sehr viele “normale” Menschen psychische Probleme, gehen aber vielleicht nicht offen genug damit um. Anstatt sich zu ihnen zu bekennen und sich helfen zu lassen, verstecken sie sie lieber – fraglich, welche Strategie die bessere Idee ist.

Goths und ihre sexuellen Vorlieben
Gerne bringt man Gothics auch mit alternativen sexuellen Vorlieben und Praktiken in Verbindung. Besonders häufig vermutet man sie in der BDSM-Szene, wo sie sich gegenseitig Schmerzen zufügen und häufig wechselnde Partner haben, anstatt kennen zu lernen, wie viel Liebe man sich in einer stabilen Beziehung geben kann. Es gibt solche und solche Gothics, und nicht alle finden tatsächlich Gefallen an BDSM-Praktiken. Viele Fetische aus diesem Bereich fallen mit der schwarzen Szene zusammen, doch wer einen solchen Fetisch hat, ist nicht gleich Gothic – und wer Gothic ist, muss nicht zwangsläufig auch Fetischist sein. Eine Verbindung dieser beiden Welten wird eher zufällig sein und keinen schematischen Hintergrund in der gesamten Gothic-Szene haben. Viele Gothics wünschen sich eine stabile, intakte Beziehung, für die sie ihr altes Party- und Abenteurerleben auch durchaus aufgeben würden. Sie haben auch darüber viel nachgedacht und wissen, wie wichtig es ist, jemanden im Leben zu haben, der immer da ist.

Das Thema Selbstmord in der schwarzen Szene
Gothics werden nicht nur ständig mit psychischen Problemen in Verbindung gebracht, sondern auch mit dem Thema Suizid. In düsteren Gedichten und anderen Kunstwerken findet man gelegentlich Andeutungen, die in eine solche Richtung tendieren. Man sollte dabei aber nicht den folgenden Grundsatz aus der Psychologie vergessen: Wer darüber redet, tut es meist nicht, es handelt sich lediglich um einen Schrei nach Hilfe und Aufmerksamkeit. Sehr viel mehr will ein Gothic auch gar nicht erreichen, wenn er den Selbstmord thematisiert. Es kann genauso gut sein, dass er mit den Überlegungen lediglich seinen Horizont erweitern will und nicht totschweigen möchte, dass er solche Gedanken hat – viele andere Menschen würden niemals so offen darüber reden, auch wenn es ihnen vielleicht gut täte. Ein abschließender Blick in die Medien zeigt zudem, dass Gothics in der Statistik der Suizide und Versuche eher die Minderheit bilden.

Die schwarze Modeszene online vertreten

Gothic ist nicht nur so eine Modeerscheinung – Gothic ist eine Lebenseinstellung!
Natürlich möchten sich die Damen aus der Gothic-Szene auch durch ihre Kleidung vom Rest der Welt abheben.
Jeder soll sehen können, welchen Stil man hat.

Ein toller Online Shop, der für Frauen und Männer Kleidung und Accessoires aus der Gothic-Szene anbietet, ist EMP.
Im Bereich Kleidung können die Frauen hier alles mögliche bestellen. Es gibt Mäntel, Hosen, Röcke, Kleider, Tops, T-Shirts und Korsagen. Aber auch Schuhe, Ketten, Ohrringe, Anhänger, Uhren, Armbänder, Gürtel und Taschen kann man über diesen Online Shop günstig erwerben.

Die Marken, die bei EMP angeboten werden, sind in der Githic-Szene allen ein Begriff. Beispielsweise findet man Marken bzw. Künstler wie Alchemy Gothic, Spiral, Queen Of Darkness, Poizen Industries und Alcatraz. Die Größen erstrecken sich von XS bis XXL. Für jeden wird also etwas dabei sein.

Der Online Shop ist sehr übersichtlich aufgebaut, so dass man sehr schnell das findet, was man sucht.
Links kann man die Kategorien eingrenzen und erhält gleich einen Überblick über das breite Angebot von EMP.
Von allen angebotenen Artikeln ist ein Bild zu sehen. Ausserdem erhält man eine Beschreibung und den Preis sofort zur Ansicht.

Wenn man seine Auswahl getroffen hat, kann man sich bei diesem Online Shop anmelden. Zur Registrierung gibt man seine persönlichen Daten an und kann danach sofort online bestellen. Wenn man sich neu angemeldet hat, muss man nach der Bestellung die Ware sofort bezahlen. Dafür gibt es die Möglichkeit der Überweisung, per Kreditkarte oder per Nachname.

Ist man schon langjähriger Kunde, hat man auch die Möglichkeit, seine bestellte Ware per Rechnung nach Erhalt zu bezahlen.
Sobald das Geld beim Anbieter eingegangen ist, wird die Ware verpackt und bequem zum Kunden nach Hause verschickt. eistens geht das sehr schnell, so dass man innerhalb weniger Tage seine bestellten Sachen zu Hause hat. Wenn etwas nicht lieferbar ist, bekommt man sofort Bescheid.

Man kann aber auch seine bestellte Ware per Telefon bestellen. Der Vorteil bei telefonischer Bestellung ist, dass die Kundenberater sofort sagen können, ob das herausgesuchte Teil in der jeweiligen Größe lieferbar ist oder nicht. Ausserdem geht der ganze Bestell- und Liefervorgang viel schneller vonstatten.

Falls doch einmal etwas nicht passen oder gefallen sollte, kann man es kostenlos zurückschicken und erhält sein Geld ohne Probleme zurück.

Ist man einmal Kunde bei EMP, erhält man automatisch aller 3 Monate den neuen Katalog zugeschickt, aus dem man sofort seine Auswahl treffen kann.

Wer sich über das breite Angebot an Gothic Fashion informieren möchte, der kann sich über folgenden Link einen Überblick verschaffen:


Gothic bei EMP